Das neue Waisenhaus

Das neue Waisenhaus ist fertiggestellt und seit Januar 2022 wohnen 20 Kinder dort und fühlen sich sehr wohl. Wir haben zwei Pädagoginnen eingestellt, die die Kinder und Jugendliche betreuen. Bridgidt Wekesa und Triza Egesa. Sie sorgen für Frühstück, Mittagessen und Abendbrot, Sauberkeit im Haus, Wäsche, Hausaufgabenbetreuung usw.

Geofrey Kosgei ist unser Security-Mann, Ernest ist unser Mann für alle Fälle, Kühe betreuen und füttern Holz machen, auch die Frauen unterstützen und ebenfalls Torwächter. Karanja ist für den Garten zuständig.

Suzan und Vivian sind freiwillige Helferinnen.

Frankline Anzunzu ist Manager und koordiniert das Team, er ist Ansprechpartner für uns und das Team.

Die folgenden Bilder geben davon einen guten Eindruck:

Und das gilt erst recht für den tollen Videoclip*, der die ersten Tage nach dem Einzug festhält! 

https://youtu.be/U2-sN8G90UE

*Die für unsere Sichtweise sehr ausführlichen Danksagungen am Ende des Clips sind m. E. auch der kenianischen Kultur geschuldet! :) JDBP

November 2021: Das Haus ist so gut wie bezugsfertig!  Auch das Küchenhaus wurde vollendet!

(Details zur Fertigstellung und zur ersten Nutzung als Medical Camp siehe den Reisebericht 11/2021!)

Unser Küchenhaus ist fertig. Wir suchten vor Ort Fliesen aus, kauften Zement und schon ging es los. Zwei Tage benötigten die Fliesenleger inklusive Verfugen. Der Ofen wurde bestellt und auch geliefert. Einen ganzen Tag später als vereinbart, aber dann sah ich den Ofen auf einem Motorrad in das Waisenhausgelände fahren. Backsteine hatten wir besorgt und Simon und sein Angestellter stellten den Ofen auf, mauerten ihn innen aus und installierten den Abzug. 5 Tage musste der Ofen innen mit Wasser bespritzt werden, dann durfte das erste Mal darauf gekocht werden. Er funktioniert prima und der Abzug ist auch in Ordnung.

 

November 2020

So langsam wächst es der Vollendung entgegen: das neue Waisenhaus auf unserem eigenen Gelände. Es ist komfortabler, moderner, liegt näher am Bildungshaus und bietet mehr Möglichkeiten als das alte.

Der Baufortschritt 2020 in Etappen:

 

Am Ende kommt wie im alten Waisenhaus eine Solaranlage aufs Dach, damit wir bei der Stromversorgung weitestgehend unabhängig sind. Da passt es gut, dass vor kurzem in Kakamega im Beisein der deutschen Botschafterin eine Firma eröffnet hat, die Solaranlagen montiert und wartet. So unterstützt der Verein die Wirtschaft vor Ort und trägt zur regionalen Wertschöpfung bei – ganz im Sinne unserer Leitidee: Hilfe zur Selbsthilfe!

Und die Vorfreude auf das neue Zuhause für die Mädchen und Jungs, die seit  dem 4. Januar 2021 zurück in den Colleges sind, ist groß, wie die Schar der neugierigen Besucher*innen zeigt!